Hämmer und Schlagwerkzeuge im Vergleich
Ein Hammer ist kein Hammer. Die Unterschiede beginnen beim Gewicht, gehen über die Kopfform bis hin zum Stielmaterial. Schlosserhämmer haben eine flache Bahn und einen gewölbten Pein und werden für allgemeine Metallarbeiten verwendet. Zimmerhämmer sind leichter und haben eine gezahnte oder glatte Bahn für Nagelarbeiten. Vorschlaghammer mit zwei bis fünf Kilogramm Kopfgewicht sind für den Abbruch von Mauerwerk oder das Einrammen von Pfählen ausgelegt.
Neben Hämmern gehören Meißel und Durchtreiber zum Schlagwerkzeug-Sortiment. Ein guter Schlosser-Meißel aus gehärtetem Stahl ist unentbehrlich, wenn Nieten getrieben, Holzverbindungen getrennt oder alte Beschläge entfernt werden müssen.
Fragen zu Hämmern und Schlagwerkzeug
Welches Gewicht sollte ein Schlosserhammer haben?
Für die meisten Anwendungen im Handwerk liegt das ideale Hammergewicht zwischen 300 und 500 Gramm. Leichtere Hämmer ermüden weniger beim stundenlangen Einsatz. Schwerere Hämmer erzielen bei jedem Schlag mehr Wirkung, was bei Abbrucharbeiten oder dem Einschlagen von Dübeln hilfreich ist. 300 Gramm sind für allgemeine Arbeiten ein guter Startpunkt.
Holzstiel oder Glasfaserstiel, was ist robuster?
Glasfaserstiele sind vibrationsdämpfend, korrosionsbeständig und bruchsicherer als Holzstiele. Sie lockern sich nicht, weil sie einteilig mit dem Kopf verbunden sind. Holzstiele haben einen angenehmeren Griff für viele Handwerker und können im Notfall vor Ort ersetzt werden. Für intensive Baustellen-Nutzung empfiehlt sich Glasfaser. Für gelegentlichen Heimwerker-Einsatz ist Holz ausreichend.
Wann brauche ich einen Gummihammer?
Gummihämmer werden immer dann eingesetzt, wenn das Werkstück nicht beschädigt werden darf. Typische Anwendungen sind das Setzen von Fliesen, das Einklopfen von Laminat, das Einpassen von Holzverbindungen oder das Ausrichten von Blechteilen. Wer regelmäßig Parkettboden verlegt oder Möbel zusammenbaut, braucht einen Gummihammer.






